Viele Diäten aus Frauenzeitschriften setzen darauf, möglichst viel Gewicht in kurzer Zeit zu verlieren. Zum Beispiel mit Konzepten, in denen ausschließlich Saft und maximal 800 Kalorien konsumiert werden. Allerdings kann dies erhebliche gesundheitliche Folgen haben, wenn Frauen eine gewisse Grenze an Kalorien unterschreiten. Welche das sind und was Frauen allgemein bei einer Diät beachten sollten, wird in diesem Artikel erläutert.
Die Folgen
Nehmen Frauen langfristig zu wenig Kalorien zu sich, kann dies diverse gesundheitliche Folgen haben. Darunter zählen Stoffwechselratenminderung, Zyklusstörungen – bis hin zum Periodenverlust und somit Risiken wie irreversibler Verlust an Knochenmasse, Zystenbildung an den Eierstöckern etc. Zudem greift der Körper ohne ausreichender Proteinzufuhr und ohne Krafttraining vermehrt auf Muskeln zurück, um das Kaloriendefizit auszugleichen.
Dies führt jedoch dazu, dass man am Ende der Diät dünn und „schlaff“ aussieht bzw. dünn ist und weniger wiegt, hat aber immer noch einen relativ hohen Körperfettanteil – auch „skinny fat“ genannt. Zudem ist das Risiko für den Jojo- Effekt erhöht, da der Verbrauch aufgrund der abgebauten Muskelmasse deutlich geringer ist und man somit schneller dazu neigt, wieder zuzunehmen – primär Fett. So entsteht oft ein Teufelskreis, bei dem man am Ende der Diät schlechter aussieht als vorher.
Was es zu beachten gilt
Wichtig zu verstehen ist, dass es nicht darum geht, möglichst viel Gewicht in möglichst kurzer Zeit zu verlieren, sondern darum, möglichst viel Fett auf eine gesunde und nachhaltige Weise zu verlieren! Dementsprechend sollte das Kaloriendefizit gut durchdacht und auf die individuellen Bedingungen angepasst sein. Dabei sollte das Defizit bei Frauen maximal 20% des Kalorienbedarfs betragen.