Die Wichtigkeit von Ballaststoffen
Ballaststoffe sind ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung. Eine hohe Zufuhr kann helfen, diversen Krankheiten vorzubeugen und sollte fester Bestandteil der Ernährung sein. Doch was sind Ballaststoffe genau, warum sind sie so wichtig und in welchen Lebensmitteln sind sie enthalten. Dies wird im folgenden Artikel geklärt. Ballaststoffe und ihre Wirkung Ballaststoffe sind Gerüst- und Stützsubstanzen bzw. unverdauliche Fasern aus pflanzlichen Lebensmitteln (wie z. B. Schalenteile von Getreide oder Obst), die viele positive Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben. Da Ballaststoffe meist gut gekaut werden müssen und im Magen aufquellen, sättigen die Faserstoffe aus
Der morgendliche Rückenschmerz
„Wenn ich morgens aufstehe, dann ist das die Hölle, weil mein Rücken unerträglich schmerzt. Erst wenn ich ein paar Minuten in Bewegung bin, verschwinden meine Rückenschmerzen wieder“. Diese Aussage kennen sicher Viele ziemlich gut. Was der morgendliche Rückenschmerz genau ist und wo er ausgelöst wird, erklären wir in diesem Blogartikel. Rückenschmerz ist nicht gleich Rückenschmerz Leider gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Rückenschmerztypen: Da ist zum Beispiel der Typ Rückenschmerz, der durch strukturelle oder degenerative Schäden bedingt ist – salopp gesagt: das Gewebe ist abgenutzt und verschlissen. Der „klassische“ Fall einer Arthrose ist eingetroffen.
Bitter schmeckt nicht? Kein Problem, das kann man lernen!
Der bittere Geschmack
PROP und PTC sind chemische Verbindungen und verantwortlich für den bitteren Geschmack von Lebensmitteln. Einige Gemüse- und Obstsorten enthalten Bitterstoffe wie PROP. Diese werden von Menschen, die darauf sehr geschmackssensitiv reagieren = PROP-Taster, abgelehnt. Somit hat die genetische Veranlagung einen Einfluss auf Lebensmittelpräferenzen. Bitter schmeckende Lebensmittel gelten zudem aufgrund der enthaltenden Bitterstoffe als gesundheitsfördernd. Schlussfolgernd hat der PROP-Taster Status einen Einfluss auf die Ernährung und Gesundheit. Doch was ist der PROP-Taster Status überhaupt und wie kann ich diesen feststellen?Was sind die Bitterstoffe PROP und PTC?
6-n-Propylthiouracil (PROP) und Phenythiocarbamid (PTC) gehören zu einer Klasse von Verbindungen, die als "Thioharnstoffe" bezeichnet werden. Diese Verbindungen tragen die chemische Gruppe N-CS, die für ihren charakteristischen Bittergeschmack verantwortlich ist. Die Entdeckung der Geschmacksblindheit von PTC und seinem chemischen Verwandten PROP geht auf einen Laborunfall im Jahre 1931 zurück. Der Chemiker Arthur Fox stellte erstmals fest, dass die Substanz PTC von manchen Menschen bitter wahrgenommen wird und für andere wiederum vollkommen geschmacklos erscheint. PROP ist geruchsneutraler und weniger giftig (aufgrund des Schwefelgehalts) als PTC und ersetzt seit 1963 den Bitterstoff.Genetische Disposition des PROP-Taster-Status
Die Sensibilität für die Bittersubstanzen PROP und PTC ist genetisch bedingt und wird hauptsächlich durch das Gen für Rezeptor TAS2R-38 bestimmt. Je nach Wahrnehmungsschwelle und der Intensität der empfundenen Wahrnehmung bei höheren Konzentrationen, kann man zwischen Non-Taster (Nichtschmecker), Medium-Taster (Normalschmeckern) und Super-Taster (Superschmeckern) unterscheiden. Zusammengefasst werden diese in der Literatur unter PROP-Taster (70% der Bevölkerung) und Non-Taster (30%). Hinzu kommt, dass die PROP-Taster eine höhere Dichte an pilzförmigen Papillen auf der Zunge besitzen. Diese sind sowohl von Fasern der Geschmacksnerven als auch von Trigeminus- Nervenfasern versorgt. Durch die höhere Dichte dieser Papillen können Super-Taster Textur, Schärfe und Geschmack deutlich besser wahrnehmen als Medium-Taster oder Non-Taster. Häufig sind Frauen eher Super-Taster als Männer, da sie mehr Geschmacksknospen und damit einhergehend pilzförmige Papillen besitzen. Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass sie eher dazu neigen, süße Lebensmittel zu sich zu nehmen, um z.B. den Bitterstoff in Lebensmitteln und Getränken zu neutralisieren. Des Weiteren wird ein Zusammenhang zwischen dem Taster-Status und dem Alter vermutet. So ist anzunehmen, dass die Schwelle für die PROP-Geschmackswahrnehmung mit höherem Alter zunimmt, man also weniger bitter schmeckt. Die Intensitätswahrnehmung von PROP wird also im Laufe der Zeit weniger, da sich die Anzahl und Dichte der Geschmacksknospen und Zungenpapillen mit dem Alter verringern.Feststellung des PROP-Verkosterstatus
Es gibt verschiedene Methoden PROP-Taster und Non-Taster zu klassifizieren. Grundsätzlich sind die Schwellenwertmethoden, v.a die etablierte Supratreshold-Methode (siehe Abbildung 1) zur Phänotypisierung gängig. Intensitätsbewertungen sind zuverlässiger, um die Personen in Taster und Non-Taster zu unterscheiden. Die Probanden bewerten unter Verwendung einer 15-cm-Linienskala mittels Größenschätzung die fünf Suprathreshold-Konzentrationen von PROP und Natriumchlorid (NaCl). NaCl wird als Referenzstandard für den Vergleich mit PROP verwendet. Zahlreiche Studien haben bestätigt, dass Non-Taster für NaCl eine höhere Intensitätsbewertung abgeben als für PROP. Medium-Taster geben ähnliche Intensitätsbewertungen für PROP und NaCl ab, wobei Super-Taster für PROP eine höhere Intensitätsbewertung abgeben als für NaCl. Zur Feststellung des PROP-Status, wird das NaCl:PROP-Verhältnis der Probanden bestimmt und daraus der Taster-Status geschlussfolgert.
Fazit
Schlussfolgernd spielen andere Faktoren eine durchaus größere Rolle als die genetische Disposition der Geschmacksknospen auf der Zunge. Viel entscheidender ist die Auswahl der Lebensmittel, welche man tagtäglich gemeinsam mit anderen zu sich nimmt und wie stark wir uns somit an den Geschmack und die Bitterstoffe gewöhnt haben.Übersicht bittere Lebensmittel
